Der Verein

22. Jul. 2009

Vereinssatzung von Erzählkultur e.v. (Zum Runterladen)

Satzung des Vereins Erzählkultur e. V.
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Erzählkultur e.V.“. Sein Sitz ist in Bamberg. Der
Verein ist in das Vereinsregister, Bamberg VR 200253 eingetragen. Das
Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck
Zweck des Vereins ist, dass das Erzählen als altes historisches traditionelles Medium
einen neuen Platz unter und mit den neuen Medien Radio, Fernsehen, Internet in der
Gesellschaft einnimmt.
Der Verein verfolgt den Zweck der Vermittlung von Sprache, Literatur, Kultur und
Wissen.
Das Erzählen bildet die Grundlage für die nachhaltige und anschauliche Weitergabe
von Wissen in unserer heutigen Informationsgesellschaft für Menschen jeden Alters
und jeder Bevölkerungsgruppe.
Das Erzählen:
• beinhaltet verschiedene Formen der Darstellung, die sowohl Sprache als auch
Figur, Material und den Menschen selbst zum Mittelpunkt der Erzählung werden
lässt
• erlaubt im pädagogischen Sinn den Einstieg in Themen der gesellschaftlichen
Werte für alle Bevölkerungsgruppen insbesondere gesellschaftliche Randgruppen
• im Vordergrund steht die Öffnung des Mehrgenerationen Dialogs und die Öffnung
der interkulturellen Kommunikation
• fördert die Weltoffenheit und Toleranz sowie das Geschichtsbewusstsein
• verbindet Tradition und moderne Kultur exemplarisch. Die Fundamente unserer
und anderer Kulturen werden in ihrer Tradition erinnert, neubelebt und in einem
lebendigen Austausch dem heutigen Leben angepasst.
• fördert den Dialog der Generationen zum bereichernden und gesunden
Miteinander von jung und alt.
Der Zweck der Vermittlung von Sprache, Literatur, Kultur und Wissen wird
verwirklicht insbesondere durch
• Erzählangebote wie Figurentheater, Märchenerzähler/Innen, Stadtführer/Innen
als Erzähler, Erzählcafés in Altenheimen
• Das Etablieren von öffentlichen Erzählorten (Stadtbus, Bahn, u. ä.)
• Organisation von öffentlichem Erzählen durch Menschen unterschiedlichen
Alters, unterschiedlichen sozialen Milieus und unterschiedlicher Kulturen
mittels verschiedener Medien wie z. B. Internet, Radio, Stadttelefon
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• Das Weitergeben von Wissen der älteren Generation an jüngere durch digital
storytelling mittels Internet-Plattform
• Projektarbeit mit Schülern durch einen originellen Umgang mit erzählten
Geschichten.
• Fortbildungen für Pädagogen und Erzieher für das alltägliche Erzählen von
Stegreifgeschichten im Kindergarten und in der Grundschule zur
Unterstützung des pädagogischen Alltags
• Spracherwerb durch Hören, Verstehen, Begreifen und Weitergeben der
Geschichten für Vorschul- als auch Grundschulkinder.
• Durchführung eines jährlich statt findenden Erzählfestivals
§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung. Der Verein ist
selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des
Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf
keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Mitgliedschaft
Mitglieder des Vereins können natürliche Personen und juristische Personen des
öffentlichen Rechts, rechtsfähige Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des
öffentlichen Rechts werden, die die Ziele und Zwecke des Vereins unterstützen. Es
gibt ordentliche und fördernde Mitglieder. Ordentliches Mitglied kann nur werden, wer
sich aktiv in dem Aufgabenbereich des Vereins betätigt. Fördermitglieder
unterstützen die Ziele des Vereins durch materielle und finanzielle Mittel. Über den
schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand, die Ablehnung eines
Aufnahmeantrags bedarf keiner Begründung. Ehrenmitglieder ernennt der Vorstand.
Die Mitgliedschaft beginnt mit der Aufnahmebestätigung und des Eingangs des
Mitgliedsbeitrages für das erste Jahr.
§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaft
Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich. Er muss dem Vorstand schriftlich
mitgeteilt werden. Hat ein Mitglied länger als ein 1 ½ Jahre keinen Mitgliedsbeitrag
bezahlt, kann die Mitgliedschaft schriftlich beendet werden, eine Rückerstattung von
Beiträgen erfolgt nicht. Durch den Tod des Mitglieds bei natürlichen Personen oder
durch Erlöschen der juristischen Person erlischt die Mitgliedschaft.
§ 6 Mitglieder
Die Mitglieder verpflichten sich, die Satzung einzuhalten und Beschlüsse der
Mitgliederversammlung zu befolgen. Sie sind gehalten, Zweck und Aufgaben des
Vereins tatkräftig zu unterstützen. Alle Mitglieder sind berechtigt, an den
Mitgliederversammlungen teilzunehmen, in ihnen Anträge zu stellen und ihr
Stimmrecht auszuüben. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Mitglieder erhalten
keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
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§ 7 Mitgliedsbeiträge und andere Mittel
Der Mitgliedsbeitrag beträgt für natürliche Personen 50,– Euro, Studenten 25,– Euro
und für juristische Personen 150,– Euro im Jahr. Die Erfüllung des Vereinszwecks
erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, öffentliche Fördermittel und Spenden.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Eine Änderung der Höhe der
Mitgliedsbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung mit einer einfachen Mehrheit.
§ 8 Organe des Vereins
• die Mitgliederversammlung
• der Vorstand
§ 9 Vorstand des Vereins
Der Vorstand des Vereins kann aus drei oder vier Personen bestehen:
• dem Vorsitzenden
• dem Stellvertreter
• dem Schriftführer
• dem Kassenwart
Im Falle, dass der Vorstand aus drei Personen besteht, entfällt der Stellvertreter. Die
Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Mehrheit
von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein
gewähltes Mitglied des Vorstandes während seiner Amtsperiode aus, so wählt der
verbleibende Vorstand für die restliche Amtsdauer ein Ersatzmitglied, das in der
nächsten Mitgliederversammlung mit der einfachen Stimmenmehrheit bestätigt
werden muss. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Zur Vertretung des
Vereins sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder berechtigt. Der Vorstandsvorsitzende
legt der Mitgliederversammlung jährlich den Tätigkeitsbericht vor und der
Schatzmeister den Finanzbericht. Der Vorstand ist berechtigt, geringfügige
Änderungen der Satzung vorzunehmen.
§ 10 Zuständigkeit und Aufgaben des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig.
§ 11 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird einmal im Jahr einberufen. Außerdem kann eine
außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des
Vereins es zwingend erfordert oder 1/3 der Mitglieder es dies schriftlich unter Angabe
der Gründe beim Vorstand beantragen. Die Einladung erfolgt schriftlich durch den
Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen und Mitteilung der
Tagesordnung.
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Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Ausübung des
Stimmrechts ist in der Mitgliederversammlung persönlich wahrzunehmen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Gegenstände zu beraten bzw.
zu beschließen:
• Jahresbericht
• Rechnungslegung/Annahme des Finanzberichts
• Entlastung des Vorstandes
• Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
• Festsetzung der Beiträge
• Grundlegende Änderung der Satzung
• Auflösung des Vereins
Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Anzahl der
erscheinenden Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen
wurde. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der
abgegebenen Stimmen gefasst. Dies gilt auch für die Wahl des Vorstandes. Die Art
der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Über die Beschlüsse der
Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom jeweiligen
Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
§ 13 Rechnungsprüfung
Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt einen Rechnungsprüfer für jeweils zwei
Jahre. Diese dürfen dem Vorstand nicht angehören. Der Rechnungsprüfer prüft die
Kassenprüfung des Vorstandes und die Kasse mindestens einmal im Geschäftsjahr.
Er hat die Geschäftsführung ferner dahin zu überwachen, dass Finanzmittel
satzungsgemäß ausgegeben werden.
§ 14 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an die Stadt Bamberg und den Landkreis Bamberg zu
gleichen Teilen, das sie unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu
verwenden haben. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens
dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Beschlossen am 24. Juni 2008 in Stegaurach

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