Der Verein

20. Okt. 2009

Die Stärkung der Sozialkompetenz bei Kindern und Jugendlichen ist wichtiger den je. Allein durch das Büffeln der Vokabeln und den jährlichen Wandertag entwickelt sich diese Fähigkeit wenig. Dann schon eher auf dem Schulhof im Sinne eines „Wolflings Running“ – eben ungesteuert. Das theaterpädagogische Projekt „Ich bin Ich“ an der Melchior- Franck- Schule in Coburg versucht das komplexe Thema spielerisch anzugehen. Also mit Lernen, jenseits des (üblichen) Lernens.

Ronja Hoffmann, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr ableistet, beschreibt das Projekt so:

Darin geht es um die Stärkung der Sozialkompetenz in Klassen. Wir sind 1x die Woche bei einer 2ten Ganztagsklasse und machen mit ihnen in einer Doppelstunde am Nachmittag schöne Projekte. Wir haben schon „Ich bin Ich- Tüten“ gebastelt, worin jeder Schüler von Zuhause Sachen mitbringen durfte, die er/sie für besonders wichtig/ schön/ prägend, oder auch nur lustig hält. Damit das alles seinen pädagogischen Sinn erfüllt, wurde danach darüber gesprochen, dass ja doch alle Menschen unterschiedlich sind- und, dass sie das ausmacht. Obwohl wir ja doch trotzdem alle zusammen gehören.
Peggy erzählt meist zu Beginn eine Geschichte, bei der die Kinder die Bausteine legen. Ab diesem Donnerstag wird den Unterricht auch der Musiklehrer aktiv mit gestalten. Es soll eine Ablenkung von Schule,oder schwierigen Familienverhältnissen sein, aber auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.


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